«Die zweite Hose muss sitzen.»
«Die zweite Hose muss sitzen…
Wenn bei einem Mann die zweite Hose nicht passt, wird er ungeduldig. Kurz, klar – und so wahr. Männer wollen Entscheidungen treffen, nicht endlos probieren. Wen das erste Modell bereits daneben liegt, verliert der Kunde schnell die Lust. Also lautete die Devise für mich: Augen trainieren. Auf Anhieb die richtige Grösse erkennen, den richtigen Schnitt einschätzen, noch bevor der Kunde die Umkleidekabine betritt.
Denn wenn die erste Hose sitzt, passiert etwas Wunderbares: Der Kunde schaut sich strahlend im Spiegel an und fragt ganz von selbst – «Gibt's die auch noch in anderen Farben?»
Warum ich bei jedem Outfit zuerst auf die Füsse schaue
Ein gutes Outfit beginnt immer ganz unten. Wenn der Schuh lieblos gewählt ist, fällt auch der beste Schnitt in sich zusammen. Ich erzähle dir, warum mein Blick oft zuerst auf die Füsse wandert, weshalb ich mich nicht mehr mit Sneakern abfinde, die nach einem Sommer durchgelaufen sind – und warum die Schweizer Marke Rubirosa für mich echtes „Fusswerk“ kreiert, das bleiben darf.
Pretty Woman war bei uns - und sie trug Punkte!
Erinnert ihr euch an den Moment, als Julia Roberts im gepunkteten Kleid alle Blicke auf sich zog? Genau diese unbeschwerte Eleganz hängt jetzt bei uns im Laden. Lest hier, warum die neuen Polka-Dot-Stücke von Joop! unser Frühlings-Highlight sind und wie ihr sie so kombiniert, dass sie niemals steif, sondern immer mit einem charmanten Augenzwinkern wirken.
Das waren wirklich seine letzten Hosen
Wer ein erfülltes Leben geführt hat, blickt dem Ende oft mit einer seltenen, friedvollen Klarheit entgegen. Als ein älterer Herr im vergangenen Jahr zu mir sagte: «Das sind die letzten Hosen, die ich kaufe», ahnte ich noch nicht, wie recht er behalten sollte. - Eine kleine, leise Hommage an die absolute Würde und daran, dass ein Kleidungsstück manchmal weitaus mehr ist als nur Stoff – es ist ein Begleiter für die Meilensteine des Lebens.
Minus statt Plus – oder: Wie ein einziges Vorzeichen fast eine Hochzeit gesprengt hätte
„Wo gearbeitet wird, gibts Fehler.“ Dieser weise Satz meines Vaters half uns im ersten Moment gar nichts, als ein Bräutigam kurz vor seiner Hochzeit in kühnen Hochwasserhosen aus unserer Garderobe trat. Ein winziges Vorzeichen auf dem Änderungszettel führte zu einem zirkusreifen Schneider-Drama – und warum am Ende zum Glück nicht nur die Liebe, sondern auch die Hosenlänge siegte.